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2006: Audbilder Schmidt Girls-Day 2006 13.10.06 - Fler Interview

Audbilder Schmidt

RadioGirls:

Sie touren ja seit 2006 mit ihrem neuen Programm durch die Lande.
Sind sie mit dem Verlauf der Tour bis jetzt zufrieden?


Ausbilder Schmidt:

Ja!! Bis jetzt sind wir zufrieden, wir haben im Januar angefangen mit dem neuen Programm und haben es jetzt 20-mal gespielt. Im Schnitt kamen 300-400 Leute und es macht sehr viel Spass, kommt sehr gut an. Viele neue Sachen, neue Geschichten vom Ausbilder, was ihm alles passiert mit seinem Sohn Ruck Zuck, auch die Schwester kommt auch dazu. Ausbilder Schmidt geht selber zum Meditationsworkshop um bischen ruiger zu werden, nützt natürlich nichts. Bis jetzt haben wir sehr viel Spass gehabt und ich denk die Zuschauer auch.

RadioGirls:

Wie sind sie auf die Figur des Ausbilder Schmidt gekommen?

Ausbilder Schmidt:

Ich war selber bei der Bundeswehr, das war 1990. Ich hatte da so ein Figurenprogramm mit meiner Comedygruppe die “Les Hot Banditos“und da hab ich gesagt man müßte es so wie`n Ausbilder machen, der immer rumbrüllt, alle zusammen scheißt und .. da ist die Grundidee entstanden .. professionalisiert wurde die Figur 1999, als ich nach Köln gezogen bin.

RadioGirls:

Wie erklären sie sich die Beliebheit der Figur besonders beim jüngeren Puplikum?

Ausbilder Schmidt:

Ja ich denk is halt doch die.. nee gewisse Ironie und natürlich auch eine Persiflage auf alles was streng ist, also jeder kennt so strenge Figuren wie Ausbilder Schmidt, natürlich sehr überzogen, man kennt den Busfahrer, man kennt den Lehrer, man kennt den Vater oder die Mutter, die einen anpöbeln und über Ausbilder Schmidt kann man halt auch noch Lachen. Es ist natürlich auch eine gewisse tragig in der Figur, die ihn dann auch sympatisch macht. Ansonsten denk ich natürlich die jungen Leute brauchen oder sehnen sich nach einen richtigen Anschieß, warum nicht.

RadioGirls:

Hatten sie schon mal eine Panne bei ihren Auftritt, die selbst sie verblüft hatte und ihnen nichts mehr einfiel?

Ausbilder Schmidt:

Ja, einige. Ich hatte früher immer jemanden aus dem Publikum auf die Bühne geholt, das war ganz in den Anfängen, und das war einmal ein Spastiker. Das haben dann alle gesehen und ich dann auch... ja das war sehr schwierig ...Es war natürlich toten Stille im Publikum. Ich hab mein Programm einfach weiter duchgezogen. Hab so eine kleine Übung mit dem gemacht. Interessanter Weise kam der Typ, den ich ausgesucht habe nach der Show zu mir und sagte: super, dass du mich genommen hast. Er fand es absolut in Ordnung und er hat zu mir gesagt: auch wir Behinderten haben das Recht verarscht zu werden. Ich hab gedacht ja o.k., da hat er Recht. Aber oft sieht das Publikum es als extreme Bosheit an oder das ich jemanden mit Absicht demütigen wollte.

Gesagt getan und schon pasierte in der Show eine Panne. Das Gerät ließ sich einfach nicht öffnen und der Ausbilder mußte hinter der Bühne das Gerät öffnen. Danach begann er erneut mit dem Gag.

RadioGirls:

Was haben sie in nächster Zeit, außer ihrer Tour, geplant?

Ausbilder Schmidt:

Ja jetzt Mitte März kommt mein Buch das "Handbuch für Luschen" raus. Ist ein kleines Handbuch, das kann man schön in die Tasche einstecken. Es gibt ganz viele Tipps für junge Menschen. Wenn sie Mann werden denken junge Menschen ich bin verweichlicht, was mach ich, ich will keine Lusche sein, ich will Mann sein, dann muß man das Buch holen “Handbuch für Luschen“ da sind Anregungen und Tipps drin, wie man doch noch zu einem richtigen Mann wird, im Sinne von Ausbilder Schmidt.